Keine Optionen für Baseball? Es gibt immer Zürich
1980 gab es eine Gruppe der schweizerischen Kinder, die sich auf Rockabilly, leistungsstarke Autos und auf alles Amerikanische versteift waren.
Einige von ihnen kamen auf die unerwartete Idee, Baseball im Staat, der für seine Universalmesser und tirolischen Gesang berühmt ist, zu spielen.
Donato Resta ist einer von diesen Jungen, der in Zürich aufgewachsen ist. Eines Tages stahl er seines Vaters Hockey Schutzschild, um ihn als die Ausrüstung für Catcher zu benutzen, während zwei andere Jungen die Handschuhe hatten. Herr Resta erinnert sich daran, dass sie auch zwei Schläger hatten, aber konnten nur einen davon benutzen.
“Wir konnten nicht mit dem zweiten Schläger spielen, weil er zu klein für uns war“, – erinnert sich Donato Resta.
Mehr als 30 Jahren später, trotz dem niedrigen Niveau der örtlichen Talente, konnte die Schweiz ihr 35. Baseball Jahr beenden. Während dieser Zeit konnten die Amateure aus dem Ausland und Veteranen im Glänze des Ruhmes der letzten Saison stehen.
Als Villacis in die Schweiz im Jahr 2011 kam, war er 37 Jahre alt und seine Karriere ging zu Ende wegen der Handverletzung.
Der europäische Kontinent gilt als der Ort, wo Baseball nicht sehr weit verbreitet ist. Die wichtigsten Zentren des europäischen Baseballs sind die Niederlande und Italien. Auch sehr starke Baseball Länder sind Deutschland und Tschechien. Es gibt auch niedrige Stufe der europäischen Ligen, die sich eben in der Schweiz befindet.
Auf dieser niedrigen Stufe nahm die Schweiz dank dem Talent der örtlichen Spieler den 50. Platz in der Welt ein. Während Großbritannien 20 und Schweden 22 Positionen vor der Schweiz liegen. Viele andere Länder befinden sich am Ende der Liste, die mit 72. Platz beendet.
Chris Palatinus, der offizielle Vertreter des Baseball- und Softball Verbands der Schweiz, wurde vom Baseball danach hingerissen, als er die Übertragung des Spiels in Zürich auf dem Fernsehkanal sah. Zuerst war es schwierig für solchen halsstarrigen und konservativen Mann, wie Chris, im Land zu leben, wo Fußball dominiert und man die Sportausrüstung nur online kaufen kann.
“Früher konnten wir auch die Waren für den amerikamischen Sport im Einzelnen kaufen, aber der Verkäufer hörte die Arbeit auf“, – erzählt Herr Palatinus.
Nach den offiziellen schweizerischen Regeln können für jedes Team nur zwei ausländische Sportler spielen. Solche Regeln geben die Möglichkeit die Kaderreserve für die Liga der örtlichen Sportler zu schaffen.
Michael Stowers ist der 26-jährige Sportler, der in die Schweiz aus San Diego kam. Er spielte für „Therwil Flyers“, nicht weit von Bazel, und hatte durchschnittlich .475 Batting Average in einer Saison (in der Major League konnte niemand den Rekord von Ted Williams .400 Hits seit 1941 überbieten). Stowers, der etwa 500 Dollar pro Monat verdient, sagt, dass die Spielelemente des schweizerischen Baseballs sehr gefällig sind.
Die beste schweizerische Liga umfasst acht Teams. Einige davon vertreten die Kleinstädte, wie Therwil oder Sissach. Zwei Teams aus Zürich haben das professionell ausgestattete Baseballfeld. Der Eintritt ist frei. So zog das Sommerspiel zwischen „Therwil“ und „Zürich Barracudas“ die Blicke der Ortsbewohner an und sie beobachteten die Bewegungen der Sportler mit großem Interesse.
Mike Settle, der 36-jährige Spieler aus Texas, der ein paar Saisons in der Schweiz spielte, sagte, dass einige Ortsbewohner in den besten Ligen kämpfen können. Aber in vielen Fällen gelingen den Spielern der Schlag und Wurf nicht.
Die Besonderheiten der Liga sind die improvisierten kleinen Felder, die für Fußball oder andere Sportarten geeignet sind. In Therwil spielt das Team am Feld, wo der Abstand von der Mitte des Feldes bis auf der Home Plate 300 Fuß beträgt (der Standardabstand soll etwa 400 Fuß sein). Auch für den Schutz der geparkten Autos ist dort die 30-Fuß-Einzäunung errichtet, wo eine Rennbahn liegt.
Herr Zingg war einer der Umpires des Spiels, das im November im Jahr 1980 zwischen „Lucerne“, das der Begründer des Baseballs in der Schweiz ist, und dem Restas Team. Der Match musste wegen des Schnees abgesagt werden. „Man musste das Spiel schon im dritten Inning abbrechen“, – sagt Zingg. Aber es war sehr interessant, wie die Liga für das nächste Jahr aussehen wird.
Das Team aus Zürich, das jetzt unter dem Namen „Challengers“ spielt, kassierte vor kurzem eine Niederlage gegen „Therwil“ in den Spielen der Postsaison. Das Team „Lucerne“, das den Namen „White Sox“ hatte, änderte seinen Namen zu „Eagles“. Das Team „Barracudas“ aus der Schweiz auch scheiterte an Therwil in der Serie der Meisterschaften.
Derzeit führt Resta die Gesellschaft, die nach den internationalen Baseballspieler sucht. Er und einige andere Leiter sind darüber besorgt, wie sich dieses Spiel in der Schweiz entwickelt.
„Ein so reiches Land … und passiert nichts“, – sagt Resta.
Aber es ist nicht der Fall. World Baseball Softball Confederation hat ihren Hauptsitz in der schweizerischen Stadt Lausanne.
Der Exekutivdirektor der World Baseball Softball Confederation Michael Schmidt sagte: „Ebenso wie andere internationale Sportorganisation wollte WBSC näher zu Lausanne, wo sich Internationales Olympisches Komitee befindet, sein“.